Wewelsburg, der Nationalsozialismus und gesellschaftliche Perspektiven

25.-27.09.2020 Fr.-So.
Die sogenannte „Mitte-Studie“ der Friedrich Ebert Stiftung erforscht seit 2006 rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Kürzlich wurde nun veröffentlicht, dass eine stärkere Neigung zu rechtspopulistischen Äußerungen sowie eine vermehrte Abwertung von Asylsuchenden und Muslimen wahrzunehmen ist. In der Bilanz berichten die Forschenden von einer Spaltung der Gesellschaft. Dies zum Anlass nehmend, soll der Workshop anhand einer geschichtlichen Auseinandersetzung vermitteln, wie schnell das kostbare Gut „Demokratie“ verloren gehen kann. Es soll der Frage nachgegangen werden, was sich aus der Vergangenheit lernen lässt und reflektiert werden, wie im Kreis OWL ein Umgang mit dem Thema Erinnerung und Nationalsozialismus stattfindet. Im Weiteren sollen (pädagogische) und zum Teil digitale Methoden konstruktiv diskutiert werden, um einen Ausblick zu entwickeln, was eine Gesellschaft (und Pädagogik) heute braucht, um rechten Tendenzen und Menschenfeindlichkeit entgegen zu wirken.

Ort: DJH Wewelsburg, Büren
Ansprechpartnerin: Monika Olewnik

> Details (Pdf-Datei)

Menü