Preis
für Macher des Patenprojekts
Bernd
Stute zeichnet engagierte Schülerinnen und Schüler aus Vlotho aus.
In einem Patenprojekt helfen Vlothoer Schülerinnen und Schüler Migrantenkindern.
Sie lernen mit ihnen, quatschen und spielen. Dafür gab es jetzt den Bürgerpreis
Vlotho 2007. Von Oliver Plöger (va)
Die
Auszeichnung nahm Bürgermeister Bernd Stute am Samstag kurz nach Eröffnung
der Vlothoer Informationstage (VIT) vor. Hervorgehoben wurde damit ein
Projekt, das von der Stätte der Begegnung organisiert wird. Beteiligt
sind Schüler der Realschule und des Weser-Gymnasiums. "Ich selbst weiß,
wie schwer es ist, vor allem mit der deutschen Sprache zurechtzukommen",
meint Cagla Belci vom Gymnasium. Ihre Mutter habe ihr vieles beigebracht,
besser aber sei es, wenn die Migrantenkinder auch die Sprache der Jugendlichen
sprechen. |
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In
Berlin gab es bereits eine Fortbildung, in der die Vlothoer Jugendlichen
verschiedene Kulturen kennen gelernt haben. Am 8. Oktober beginnt nun
die "heiße Phase", die ersten 14 angemeldeten Migrantenkinder - allesamt
Erstklässler - werden von den 14- bis 17-Jährigen betreut. "Wir werden
keine Lehrer sein, sondern gute Freunde", freut sich Cagla Belci. Und
Mirjam Westermann betont, dass es wichtig sei, dass jeder Teilnehmer
auch nur jeweils einen Schüler oder eine Schülerin betreut. Bernd Stute
sei froh, Bürgermeister in einer Stadt zu sein, in der sich so viele
Menschen am Gemeinwohl beteiligen. Bei allen Kribbeligkeiten, die es
auch gebe, arbeite man in Vlotho eng zusammen. Er ärgere sich auch darüber
- bezogen auf den Bürgerpreis für die Schüler -, dass immer wieder über
die Jugend geklagt werde. "Man hört ganz oft, Jugendliche seien nicht
motiviert. Ich erlebe das hier in Vlotho anders."
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