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HOLTHAUSEN. Mit der Qualifizierung von zwölf weiteren „Engagement-Lotsen
für Ehrenamtliche Niedersachsen" (ELFEN) und der Überreichung der offiziellen
Zertifikate im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen-Holthausen ist
Niedersachsen seinem erklärten Ziel, Musterland des bürgerschafilichen
Engagements zu werden, einen weiteren Schritt näher gekommen.
Zur Feierstunde war Trygye Heinrichson von der Freiwilligenakademie
aus Hannover nach Holthausen gereist. Er überbrachte in einem Grußwort
Glückwünsche im Namen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales,
Frauen, Familie und Gesundheit. Zusammen mit Dr Georg Wilhelm vom LWH
und der Seininarleiterin Dr. Ilona Stehr überreichte er die Zertifikate.
Finanzquellen gesucht
In einer kurzen Ansprache erinnerte Heinrichson die neuen "ELFEN" an
ihre künftige Aufgabe, Projekte zu initiieren und zu begleiten, Einzelpersonen,
Initiativen und Vereine zu beraten. Kommunen in der Engagementförderung
zu unterstütze, sowie bei der Suche nach geeigneten Finanzquellen zu
helfen. Dabei habe man sich bemüht, immer zwei bis drei Teilnehmer aus
einem Ort zu einem Seminar zu bekommen, um ihnen Mut zur Zusammenarbeit
zu machen, sagte der Gast aus Hannover.
Mit diesem zweiten Kurs im LWH ist das Programm nicht beendet. Bis Ende
2008 folgen noch drei weitere Kurse. Die Kurse ,seien Renner, hieß es
im LWH. Der nächste weise bereits eine Warteliste auf, und der Kurs
im Herbst sei bereits nahezu ausgebucht.
„Wer ehrenamtlich helfen will, steht oft allein und muss sich notwendige
Kenntnisse und Fähigkeiten erarbeiten", erläuterte Heinrichson. Die
ELFEN-Ausbildung unterstütze diese Bürger. Deshalb habe man die Kommunen
gebeten, ehrenamtlich Tätige zu melden. Das Land lasse die "ELFEN" nicht
allein. Für Projekte der Einrichtungen, in denen sie tätig seien, wie
Freiwilligenzentren oder Häuser der Lebenshilfe, könnten Finanzmittel
beantragt werden.
Dr. Wilhelm dankte der Freiwilligenakademie dafür, dass sie neben der
Akademie in Loccum das LWH für die „ELFEN"-Seminare ausgewählt habe.
Dr. Ilona Stehr widmete er ein dickes Lob für die persönliche und aktive
Leitung des Seminars. In einer vorangegangenen Auswertung hatten die
Teilnehmer ein positives Resümee gezogen.
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